Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag:
10.00 bis 17.00 Uhr

Samstag und Sonntag:
14.30 bis 16.30 Uhr

Zum Vormerken:

Die nächsten Stormtage finden statt von Freitag, 2. Juli, bis Sonntag, 4. Juli 2027.

„Kommen Sie nur einmal her; es ist hier in der Tat reizend zu leben.“

Theodor Storm, 1856

Aktuelle Blogbeiträge

Es ist eine kleine Theodor Storm Figur zu sehen. Links neben dem Brief steht eine weiß-/rosafarbene Porzellantasse. Dieser ist eine kleine Vase gegenübergestellt in der sich ein lila Blumenstrauß befindet.
Zwei Frauen stehen vor einer gelben Wand.
Stapel der neuesten Ausgabe der Storm-Blätter.
Sitzendes Publikum von hinten fotografiert, die auf eine Frau am Rednerpult schauen.

Die nächsten Veranstaltungen

Die nächste Sonderausstellung

Thomas Klockmann. Theodor Storm, Ludwig Pietsch und ich

Ein Grafikzyklus in 22 Bildern rund um die Immensee-Novelle

18. Oktober 2026 – 7. Februar 2027

Das Literaturmuseum „Theodor Storm“ zeigt in einer Sonderausstellung einen Grafikzyklus des Hamburger Künstlers Thomas Klockmann. Hierfür schuf er 22 Bilder inspiriert von Ludwig Pietschs Illustrationen zur Immensee-Novelle Storms. Im Fokus steht die Schlüsselszene „Meine Mutter hat’s gewollt“. Als Storm diese Illustration zum ersten Mal sah, so erinnert sich Pietsch in seiner Biografie, war er von der Zeichnung so angetan, dass er darum bat, sie möge ihm überlassen werden. Er wolle sie sein Leben lang über seinem Bett aufhängen. Thomas Klockmann schreibt dazu: „Als ein Echo auf dieses Ereignis wende ich mich Storm und Pietsch zu: Ich denke über die beiden Künstler nach – in Bildern: Im Blick steht der Dichter, wie er sich von einem begabten Zeichner im Rückblick auf eine schwierige Lebensphase zutiefst verstanden fühlt – und wie das Bild die Bedeutung der Erzählung auf eine besondere Weise vertieft.“

Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich dieser besonderen Verbindung zwischen Theodor Storm und dem Maler und Schriftsteller Ludwig Pietsch. Im Mittelpunkt steht ihre langjährige Freundschaft, Pietschs Illustrationen zu Storms Werken sowie Storms Vorstellungen von illustrierender und bildender Kunst.

Der Hamburger Grafiker Thomas Klockmann hat sich dem künstlerischen Siebdruck verschrieben. In eigener Werkstatt entstehen seit 2003 seine Drucke als, wie er selbst sagt, „eine Sammlung von Bildgeschichten, deren Anfertigung erlaubt, von heut auf morgen, von hier nach dort weiterzuspringen wie auf den Steinplatten, die bei Planten und Blomen, Hamburgs Stadtgarten, in die Teiche gelegt sind“. Geboren in Lübeck studierte der Künstler zunächst Ethnologie, Religionswissenschaft und Psychologie in Berlin, Cambridge und Hamburg und arbeitete in den 1980er Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter für mehrere Jahre in der Völkerkunde-Sammlung der Hansestadt Lübeck. Von 1989 bis 1992 erhielt er seine künstlerische Ausbildung an der privaten Kunstschule Paulwitz-Matthäi in Hamburg. Seitdem sind seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, inzwischen oft ergänzt und begleitet durch von ihm selbst verfasste Kurzgeschichten. Thomas Klockmann ist Mitglied im Bundesverband bildender Künstler (LV Hamburg) und in der Künstlerinitiative Stormarn.

Das Literaturmuseum „Theodor Storm“ befindet sich seit seiner Eröffnung 1988 in den Räumen eines der ältesten Häuser der Stadt, in dem 1436 im fränkischen Fachwerkstil errichteten Mainzer Haus.

Die Dauerausstellung präsentiert in sechs Räumen die Lebenswelt und das künstlerische Schaffen Theodor Storms zwischen 1856 und 1864.

Wechselnde Sonderausstellungen ergänzen das laufende Veranstaltungsprogramm.

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