Audioguide zur Ausstellung
Fragile Fäden. Malerei und Zeichnung von Horst Sakulowski
Zusammenfassung von Theodor Storms Novelle Pole Poppenspäler
Transkript
In Theodor Storms Novelle erzählt der Handwerker Paul Paulsen einem Jungen, warum ihm die Leute den Spottnamen „Pole Poppenspäler“ gegeben haben.
Während seiner Kindheit kommen die Tendlers, eine Puppenspielfamilie aus Süddeutschland, in seine norddeutsche Heimatstadt. Nicht nur freundet sich Paul mit deren Tochter Lisei an, sondern beginnt selbst, sich für die Puppenspielkunst zu interessieren. Besonders der Kasperl hat es ihm angetan. Nach einigen Monaten ziehen die Tendlers jedoch weiter.
Zwölf Jahre später verbringt Paul seine Gesellenjahre in einer mitteldeutschen Stadt. Dort trifft er erneut auf Lisei. Er erfährt, dass ihr Vater, zu Unrecht eines Diebstahls beschuldigt, ins Gefängnis gesperrt worden ist. Durch Pauls Hilfe wird das Verfahren eingestellt. Kurz darauf willigt Vater Tendler in die Heirat zwischen Lisei und Paul ein.
Zurück in die Heimatsstadt Pauls gezogen und sesshaft geworden, leben alle drei friedlich zusammen. Aber im Rahmen einer Puppenspiel-Aufführung kommt es zur Katastrophe. Auch mit Gewalt stellt das Publikum Vater Tendler bloß. Endgültig bleibt der Puppenspieler mit gebrochenem Lebenswillen zurück. Bei seinem Begräbnis wird Tendler der Kasperle ins Grab hinterhergeworfen. Trotz übler Nachreden lebt Paul mit Lisei weiterhin dort und ist dankbar dafür, mit ihr zusammen zu sein.
Impressum
Text: Judith Windel
Sprecher: Ulrich Potrykus
