Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag:
10.00 bis 17.00 Uhr

Samstag und Sonntag:
14.30 bis 16.30 Uhr

„Wir haben die schöne Gegend unmittelbar vor der Tür und überall in der Nähe die Eichendorff-romantischen Berg- und Schluchteneinsamkeiten, wirklich zum Teil von wundersamer Stille und Poesie.“

Theodor Storm, 1857

Das Museum

Zu besichtigen sind Dokumentationen und Rauminstallationen zu den Themen: „Fremd gewordene Heimat“, „Heimat in der Fremde“, „Der Lyriker und der Novellist in der Heiligenstädter Zeit“, „Theodor Storms Weihnachten“ sowie „Der Märchensammler und Märchendichter“.

Das Stormmuseum erinnert in einem weiteren Raum an Heinrich Heines Taufe am 28. Juni 1825 in Heiligenstadt
und zeigt u.a. die Faksimiles aller Taufdokumente.
Rosengarten

Der Rosengarten des Museums ist immer geöffnet und frei zugänglich!

Im Sommer 2006 wurde der Garten am Literaturmuseum „Theodor Storm“ auf Initiative des Lions Clubs Heiligenstadt/Worbis und nach den Plänen von Ingomar Lang zu einem Rosengarten umgestaltet. Zu sehen sind vor allem historische Rosen aus dem 19. Jahrhundert. Storm, der ein großer Rosen- und Gartenliebhaber war und während seiner Heiligenstädter Jahre auf einen eigenen Garten verzichten musste, hätte sich über dieses kleine Refugium mitten in der Stadt sicher gefreut.

Theodor Storm an Ludwig Pietsch, Heiligenstadt, 6. Juni 1858
„Wie sehne ich mich jetzt, in unsrem gartenlosen Quartier, nach unsrer alten Heimat, wo der kühle feuchte Garten vor den Fenstern des großen Saals lag, den wir im Sommer bewohnten. Ich lege Ihnen hier ein Gedicht [es handelt sich um „Garten-Spuk“] bei, worin diese Sehnsucht Worte gefunden; eine – wohl nicht ganz gelungene – Dämonisierung dieser Garteneinsamkeit, welche die Mutter meiner meisten Produktionen ist.“

Stormdenkmal

Mitten im Leben: Auf den Stufen, die am Museum vorbei hinauf zum Schloss führen, in dem Storm als preußischer Kreisrichter arbeitete, steht die Bronzestatue des Dichters, vom Heiligenstädter Bildhauer Werner Löwe geschaffen. Es ist kein Denkmal im üblichen Sinne: Etwas überlebensgroß, aber ohne Sockel ausgeführt, scheint dieser Storm wie ein gewöhnlicher Passant die Treppe zur Stadt hinabzugehen.

Auf den Spuren Theodor Storms wandernd können Storm-Freunde in Heiligenstadt zahlreiche Orte entdecken, die an Storms Wirken erinnern. So etwa die Bronzefigur Pole-Poppenspäler in der Wilhelmstraße oder seit 2017 die Regentrude-Statue am Wasserfall im Kurpark. Auch in der reizvollen landschaftlichen Umgebung können viele Örtlichkeiten entdeckt werden, die aus Werken und Briefen des Autors bekannt sind. So etwa der Iberg, die Burg Hanstein oder auch die Teufelskanzel im Werratal.

„Es ist hier gar schön und gut sein.”

Theodor Storm, 1857

3D Rundgang durchs Museum

Tipp: nach dem öffnen des Links und starten des Rundgangs können Sie unten rechts in den Vollbildmodus umstellen.