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Vortrag

17. Oktober 2018, 19:30 Uhr

Malte Denkert:

„Wenn Du für die Jugend schreiben willst…“

Theodor Storms Novellen als Schullektüre

Ein modernes Storm-Bild im Deutschunterricht zu vermitteln kann über viele, auch eher unbekannte Text Storms geschehen. Denn auch abseits der berühmten Novelle „Der Schimmelreiter“ gibt es im Werk des Husumer Dichters einige Perlen zu entdecken, die sich (auch aufgrund ihrer Kürze) besonders gut für den Unterricht eignen. So zum Beispiel eröffnet Storms „Wenn die Äpfel reif sind“ den Schülerinnen und Schülern einen Blick auf ein heimliches nächtliches Treffen zwischen einem Mädchen und ihrem Freund, das allerdings eine überraschende und für das Paar recht unerfreuliche Wendung nimmt. Die Novelle bietet Möglichkeiten der kreativen Annäherung und zeigt Klassen der Mittelstufe, welche Schwierigkeiten junge Menschen damals überwinden mussten, um sich ohne Aufsicht alleine treffen zu können. Auch die Novelle „Bulemanns Haus“ kommt aufgrund der spannenden und gruseligen Handlung für viele Klassenstufen in Frage. Für die Oberstufe ist Storms Novelle „Im Nachbarhause links“ sehr geeignet. Botilla Jansen wird als alte Dame aufgrund ihrer in den Augen der Bürger skandalösen Vergangenheit ausgegrenzt. Ihre Sucht nach Gold im Alter ist ein frühes Beispiel für einen psychologisch ausgerichteten Fetischismus. Viele dieser neuen Texte eröffnen einen neuen Blick auf Storms Werk und Welt.

Details

Datum:
17. Oktober 2018
Zeit:
19:30 Uhr
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Literaturmuseum „Theodor Storm“
Am Berge 2
Heilbad Heiligenstadt, Thüringen 37308 Deutschland
Telefon:
03606 613794
Website:
stormmuseum.de

Details

Datum:
17. Oktober 2018
Zeit:
19:30 Uhr
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Literaturmuseum „Theodor Storm“
Am Berge 2
Heilbad Heiligenstadt, Thüringen 37308 Deutschland
Telefon:
03606 613794
Website:
stormmuseum.de

Die Veranstaltungen  finden im Literaturmuseum „Theodor Storm“ statt,
nur wenn speziell ausgewiesen auch im Saal der Ev. Kirchgemeinde St. Martin, Friedensplatz.