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Ausstellungseröffnung – Stormtage in Heiligenstadt

4. Juli 2015, 11:00 Uhr

Literaturmuseum Theodor StormFotostudio Edler

Hans Nicolai Sunde (1823–1864).
Porträtmaler aus Husum und Freund der Storm-Familie

Der Husumer Kapitänssohn Nicolai Sunde, dessen mütterliche Familie mit der
Woldsen-Storm-Familie entfernt verwandt war, gilt als ein begabter Maler Schleswig-Holsteins, dessen realistische Porträtkunst, in verschiedenen Museen Norddeutschlands erhalten, noch heute beeindruckt. Seine künstlerische Laufbahn jedoch brach auch auf Grund seiner körperlichen Behinderung allzu rasch ab. 1857 besuchte er die Storms in Heiligenstadt. Die Erlebnisse mit Sunde, nicht zuletzt ein unvergesslicher Aufstieg aus dem Werratal zur Teufelskanzel, flossen später ein in Theodor Storms Künstlernovelle Eine Malerarbeit. Als Gastgeschenk ließ Sunde damals die Porträts von Theodor und Constanze Storm in Heiligenstadt zurück, die er in Öl ausgeführt hatte. Diese Porträts, die sich heute in Privatbesitz befinden, werden seit langer Zeit zum ersten Mal wieder der Öffentlichkeit gezeigt.

Daneben werden weitere Porträts und Stillleben von Nicolai Sunde aus dem Besitz des NordseeMuseums Husum, Nissenhaus, zu sehen sein, dem das Verdienst zukommt, 2004 in einem Katalog mit Beiträgen von Jürgen Dietrich und Astrid Fick einen ersten Überblick über Leben und Schaffen dieses Malers und Storm-Freunds gegeben zu haben.

In Zusammenarbeit mit dem NordseeMuseum Husum, Nissenhaus (Dr. Uwe Haupenthal)

Details

Datum:
4. Juli 2015
Zeit:
11:00 Uhr
Veranstaltungskategorien:
, ,

Veranstaltungsort

Literaturmuseum „Theodor Storm“
Am Berge 2
Heilbad Heiligenstadt, Thüringen 37308 Deutschland
Telefon:
03606 613794
Website:
stormmuseum.de

Details

Datum:
4. Juli 2015
Zeit:
11:00 Uhr
Veranstaltungskategorien:
, ,

Veranstaltungsort

Literaturmuseum „Theodor Storm“
Am Berge 2
Heilbad Heiligenstadt, Thüringen 37308 Deutschland
Telefon:
03606 613794
Website:
stormmuseum.de

Die Veranstaltungen  finden im Literaturmuseum „Theodor Storm“ statt,
nur wenn speziell ausgewiesen auch im Saal der Ev. Kirchgemeinde St. Martin, Friedensplatz.