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Sammlung

Die Sammlung des Museums umfasst sĂ€mtliche Literatur von und ĂŒber Theodor Storm.
Besonders wertvoll sind die Erstausgaben seiner Gedichte und Novellen.
Das Museum beherbergt eine PrĂ€senzbibliothek, die allen Benutzern offen steht, in der aber vor allem am Werk Theodor Storms speziell Interessierte fĂŒndig werden.

Ein zweiter wichtiger Sammelschwerpunkt des Museums besteht in Illustrationen und freien kĂŒnstlerischen Arbeiten zu Storms Dichtung. Die Namen der KĂŒnstler, die sich von Storms Texten haben inspirieren lassen, sind klangvoll und reichen von Gerhard Altenbourg bis Baldwin Zettl.

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Besonders interessant ist die Sammlung des Museums zur Kinderbuchillustration.
Es sind vor allem MĂ€rchen wie „Der kleine HĂ€welmann“, „Die Regentrude“ oder die JugenderzĂ€hlung „Pole PoppenspĂ€ler“, die Kindheit und kĂŒnstlerische Welt auf höchst poetische Weise miteinander vermitteln, die Maler und Graphiker zu immer neuen Bildfindungen angeregt haben.

eine kleine Galerie
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Sammlungskonzept
Literaturmuseum „Theodor Storm“
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Einleitung
Das Literaturmuseum „Theodor Storm“ widmet sich Leben und Werk Theodor Storms im Allgemeinen und seiner Zeit in Heiligenstadt im Besonderen. Das Museum sammelt, bewahrt, erforscht, prĂ€sentiert und vermittelt dingliche Zeugnisse der Vergangenheit und Gegenwart mit Bezug zu Storm. Im November 2018 hat das Literaturmuseum „Theodor Storm“ in Zusammenarbeit mit dem Theodor-Storm-Verein Heiligenstadt und in Absprache mit der Stadtverwaltung Heilbad Heiligenstadt ein Leitbild veröffentlicht, das den Auftrag, den Anspruch, die Leistungen sowie die Kooperationen des Hauses beschreibt. ErgĂ€nzend dazu erlĂ€utert das Sammlungskonzept die Schwerpunkte der Sammlung und ihrer weiteren Entwicklung. Das Literaturmuseum „Theodor Storm“ legt seinem Sammlungskonzept die ethischen Richtlinien des Internationalen Museumsrates (ICOM) zugrunde und verpflichtet sich, diese zu befolgen. Die Pflege der SammlungsbestĂ€nde, deren wissenschaftliche Erforschung sowie die PrĂ€sentation und Vermittlung gehören zu den Kernaufgaben des Literaturmuseums. FĂŒr die Wahrnehmung dieser klassischen Museumsaufgaben bildet das Sammlungskonzept die Grundlage.

Das Sammlungskonzept regelt als Steuerungs- und Kontrollinstrument den Umgang mit der Sammlung bzw. mit dem Sammeln und gibt den Mitarbeitern sowie Vereinsmitgliedern einen praktischen Handlungsrahmen vor. Das Sammlungskonzept ermöglicht gemeinsam mit dem Leitbild eine Positionierung des Literaturmuseums „Theodor Storm“ in der Museumslandschaft.

Geschichte der Sammlung
Das Museum wurde am 4. Juli 1988 zum 100. Todestag Theodor Storms eröffnet. Anspruch bei der GrĂŒndung war es, das Erbe Storms wissenschaftlich aufzubereiten, museal zu prĂ€sentieren sowie durch Veranstaltungen fĂŒr unterschiedliche Zielgruppen öffentlichkeitswirksam Interesse am Thema zu wecken. Dazu wurde schrittweise eine Sammlung aufgebaut, die den Schwerpunkt auf die kĂŒnstlerische Rezeption von Storms Werk setzte. Heute, Stand April 2019, lĂ€sst sich die Sammlung aus der nunmehr ĂŒber
30-jĂ€hrigen Geschichte in fĂŒnf Gruppen aufteilen:

Gruppe 1: Literatur von und zu Theodor Storm
Gruppe 2: KĂŒnstlerische Bearbeitungen von Storms Leben und Dichtung
Gruppe 3: Objekte zu Storms Leben in Heiligenstadt
Gruppe 4: Puppentheater und Sammlung Ignaz Tschich
Gruppe 5: Heinrich Heine in Heiligenstadt.

UrsprĂŒngliche Nutzungsidee zu Gruppe 1 war eine möglichst breit gefĂ€cherte Arbeitsbibliothek, woraus sich der große Bestand an wissenschaftlichen und literarischen Publikationen erklĂ€rt, die keinen Bezug zu Theodor Storm, Heinrich Heine oder angrenzenden Themengebieten haben. Das geht zum Teil auf den „Jahresplan 1988“ aus dem Jahr 1987 zurĂŒck, der festlegte, dass ein „hohes Niveau der wissenschaftlichen Erschließung“ zu gewĂ€hrleisten sei. Um das Profil des Literaturmuseums jedoch zu stĂ€rken und um den begrenzten Zeit- und Finanzressourcen gerecht zu werden, ist es sinnvoll, sich auf die Alleinstellungsmerkmale des Museums zu konzentrieren, die im Leitbild formuliert sind. Daher sollten solche Teile der Sammlung, die das Profil des Museums nicht schĂ€rfen, bei aufkommendem Platzmangel kontinuierlich entsammelt werden.

Bereits vor der GrĂŒndung des Museums war abzusehen, dass das Sammeln von Memorabilien zu Theodor Storm eine Konkurrenz zum Storm-Museum in Husum geschaffen hĂ€tte. Um dies zu vermeiden, konzentrierte sich das Literaturmuseum von Beginn an auf Werke der kĂŒnstlerischen Rezeption Storms (Gruppe 2). Dazu zĂ€hlen insbesondere Flachwaren wie GemĂ€lde, Illustrationen, Graphiken, Stiche, Radierungen, Drucke o.Ä. Diese freien kĂŒnstlerischen Arbeiten zu Storms Leben und Werk sind das HerzstĂŒck der Sammlung und das herausragende Alleinstellungsmerkmal des Literaturmuseums. Die Namen der KĂŒnstler, die sich von Storms Texten haben inspirieren lassen, reichen von Gerhard Altenbourg bis Baldwin Zettl. Dieser Fokus ist besonders zukunftstrĂ€chtig, da die zeitgenössische Aneignung von KĂŒnstlern, z.B. Kinderbuchillustratoren, Storms Erbe lebendig hĂ€lt und in die Gegenwart der Besucher transponiert.

Nichtsdestotrotz fanden vereinzelt auch materielle Objekte mit direktem Bezug zu Theodor Storm und seiner Familie Eingang in die Sammlung des Literaturmuseums (Gruppe 3). Solche Objekte aus dem Besitz der Familie Storm sind dem Museum mitunter geschenkt oder gĂŒnstig angeboten worden, so etwa der kleine schwarze Bilderrahmen in Ausstellungsraum 2 oder der große Schreibtisch in Ausstellungsraum 4. Das Sammlungskonzept legt nun fest, dass neue Objekte dieser Gruppe im engen Kontext zu Storms Leben in Heiligenstadt und dem Eichsfeld im 19. Jahrhundert stehen mĂŒssen. Zu Gruppe 3 zĂ€hlen auch die Requisiten in der Dauerausstellung, die die zu vermittelnden Inhalte veranschaulichen und die Lebenswelt Storms und seiner Zeit in Heiligenstadt kontextualisieren.

Gruppe 4 umfasst alle Formen des Figurentheaters, die sich mit dem Leben und Werk Storms auseinandersetzen bzw. Verbindungen dazu aufweisen (insbesondere zu den Werken der HeiligenstĂ€dter Zeit wie etwa Die Regentrude, aber auch darĂŒber hinaus, etwa Pole PoppenspĂ€ler oder Der kleine HĂ€welmann). Da es sich hier streng genommen auch um kĂŒnstlerische Bearbeitungen handelt, ist eine thematische NĂ€he zu Gruppe 2 vorhanden. Aufgrund des Umfangs der Sammlung und der Zuspitzung auf eine bestimmte Objektkategorie setzt das Sammlungskonzept jedoch eine eigene Kategorie dafĂŒr fest. Einige Objekte entstammen der Sammlung Ignaz Tschich, einem HeiligenstĂ€dter BĂŒrger und Puppenspieler, dessen Nachfahren 1997 dem Museum zehn Puppen vermachte, die Teil der Dauerausstellung sind.
Seit dem Jahr 2000 erinnert im Literaturmuseum ein eigener Raum an Heinrich Heines Taufe in Heiligenstadt im Jahr 1825. Dazu wurden Faksimiles der Taufdokumente und eine Replik der Taufschale angefertigt in Kooperation mit der evangelischen Gemeinde, die Besitzer der Originalobjekte ist.
Die Sammlung der Gruppe 5 ist daher weitgehend abgeschlossen und wird nur in AusnahmefÀllen weiter ergÀnzt um wissenschaftliche Fachliteratur, die konkreten Bezug zu Heiligenstadt hat.

Besitzer der Sammlung ist seit 2008 der Theodor-Storm-Verein Heilbad Heiligenstadt, der mit Vertrag zur Übernahme des Literaturmuseums „Theodor Storm“ auch EigentĂŒmer der Sammlung wurde. Verantwortlicher Ansprechpartner ist die Museumsleitung des Literaturmuseums „Theodor Storm“.

Ziel der Sammlung
Ziel der Sammlung ist es, das kulturelle Erbe Storms fĂŒr zukĂŒnftige Generationen zu bewahren. Das Museum sammelt, bewahrt, erforscht und prĂ€sentiert Storms Leben und Schaffen in Heiligenstadt sowie die kĂŒnstlerische und wissenschaftliche Rezeption seines Werks. Abgeleitet aus der Historie der Sammlung und dem aktuellen Bestand wird mit dem Sammlungskonzept daher die Aufteilung in die fĂŒnf Sammelgebiete vorgenommen.

Die Vermehrung der Sammlung ist gezielt, kontrolliert und aktiv anzugehen durch die Museumsleitung, jedoch mit RĂŒcksicht auf das Budget des Storm-Vereins als TrĂ€ger des Hauses. Angestrebt sind jĂ€hrliche AnkĂ€ufe, um die Sammlung aktuell zu halten, neue Besuchergruppen fĂŒr das Museum zu begeistern und den StammgĂ€sten Neues zu bieten. Schenkungen werden in die Sammlung nur aufgenommen, wenn der Geber bzw. die Geberin die Übergabe nicht mit Auflagen verknĂŒpft, die dem Sammlungs- und Ausstellungskonzept sowie den Statuten des Storm-Vereins widersprechen.

Überschneidungen mit SammlungsbestĂ€nden anderer Museen, insbesondere dem Storm-Museum in Husum, dem Heimatmuseum der Gemeinde Hanerau-Hademarschen (Storm-Zimmer) sowie dem Eichsfeldmuseum in Heilbad Heiligenstadt, sollten begrĂŒndbar sein oder bewusst vermieden werden. Dazu sind in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden RĂŒcksprachen mit den anderen Einrichtungen zu halten bzw. deren Sammlungskonzepte zu konsultieren.

Die Sammlung des Literaturmuseums „Theodor Storm“ kann aus PlatzgrĂŒnden wie aus konservatorischen Überlegungen heraus nicht permanent gezeigt werden, sondern prĂ€sentiert kontinuierlich neue thematische Zuschnitte in wechselnden Ausstellungen.

Relevanz und Potential der Sammlung
Die Sammlung soll fĂŒr Zwecke der Forschung, Lehre und Bildung genutzt werden. Das Literaturmuseum „Theodor Storm“ fördert die wissenschaftliche Arbeit verschiedener Fachgebiete und unterstĂŒtzt Forschende aller Altersstufen. Dies geschieht u.a. ĂŒber eine jĂ€hrlich stattfindende Konferenz, die sog. „Stormtage“, bei denen wissenschaftliche Forschungsergebnisse vorgestellt und im Jahr darauf in den „Storm-BlĂ€ttern aus Heiligenstadt“ veröffentlicht werden. Die Storm-BlĂ€tter erscheinen fortlaufend seit 1996. FĂŒr solche Forschungen steht die Sammlung in vollem Umfang zur VerfĂŒgung. Teile der Sammlung (Gruppe 1 und 5) sind als PrĂ€senzbibliothek angelegt und fĂŒr interessierte Besucherinnen und Besucher zugĂ€nglich. Weitere Forschungspotentiale ergeben sich besonders fĂŒr kunstgeschichtliche Fragestellungen (Gruppe 2). Bei Gruppe 3 handelt es sich um wenige unersetzbare Einzelobjekte, deren Bewahrung oberste PrioritĂ€t hat, sodass die ZugĂ€nglichkeit fĂŒr Forschungszwecke eingeschrĂ€nkt und nur nach Voranmeldung möglich ist.
 

Gruppe 1: Literatur von und zu Theodor Storm
Einstufung:
Unverzichtbar fĂŒr das Profil des Museums.
Sammlungsstrategie: Die Sammlung wird weiter ausgebaut.
Umfang: 5.759 BĂŒcher

  • Werkausgaben der Dichtungen Storms (Erstausgaben, Gesamtausgaben, Einzelausgaben, seltene Veröffentlichungen, illustrierte BĂ€nde, von Storm signierte BĂŒcher)
  • Wissenschaftliche Fachliteratur (Monographien, Dissertationen, SammelbĂ€nde, Zeitschriften, Einzelpublikationen, Standardwerke)
  • Belletristik mit engem Bezug zu Storm (z.B. Romane, ErzĂ€hlungen, Lyrik, Comics)
  • Entsammeln: BĂŒcher, die keinen Bezug zum Profil des Museums haben (durch Weitergabe an andere Museen und Kulturinstitutionen, RĂŒckgabe an ursprĂŒngliche Besitzer, Verkauf oder Entsorgung)

Gruppe 2: KĂŒnstlerische Bearbeitungen von Storms Leben und Werk
Einstufung:
Unverzichtbar fĂŒr das Profil des Museums.
Sammlungsstrategie: Die Sammlung wird weiter ausgebaut.
Umfang: 857 Einzelobjekte, 79 Videos, 9 DVDs, 52 CDs, 54 Kassetten

  • GemĂ€lde, Illustrationen, Graphiken, Stiche, Radierungen, Drucke etc.
  • Rezeption Storms in anderen Medien: Musik und Film (CDs, Videokassetten, DVDs)
  • freie kĂŒnstlerische Arbeiten zu Storms Leben und Werk
  • Kinderbuchillustrationen

Gruppe 3: Objekte zu Storms Leben in Heiligenstadt
Einstufung:
Wichtig fĂŒr das Profil des Museums.
Sammlungsstrategie: Die Sammlung wird weiter ausgebaut.
Umfang: 87 Objekte

  • Materielle Objekte jeglicher Art, die aus dem Besitz der Familie Storm stammen (Theodor Storm und Verwandtschaft bzw. Nachkommen) und/oder Bezug zum Leben in Heiligenstadt und dem Eichsfeld im 19. Jahrhundert aufweisen
  • Requisiten in der Dauerausstellung, die zu vermittelnde Inhalte illustrieren (z.B. BĂŒcher, Möbel, GebrauchsgegenstĂ€nde, GemĂ€lde, Schreibutensilien usw.)

Gruppe 4: Figurentheater und Sammlung Ignaz Tschich
Einstufung:
Wichtig fĂŒr das Profil des Museums.
Sammlungsstrategie: Die Sammlung ist weitgehend abgeschlossen bzw. Teile des Sammlungsbestands
                                    werden abgebaut. Nur in AusnahmefĂ€llen weitere ErgĂ€nzung.
Umfang: 74 Objekte

  • Alle Formen des Figurentheaters, die sich mit dem Leben und Werk Storms auseinandersetzen bzw. Verbindungen dazu aufweisen (insbesondere zu den Werken der HeiligenstĂ€dter Zeit wie etwa Die Regentrude, aber auch darĂŒber hinaus, etwa Pole PoppenspĂ€ler oder Der kleine HĂ€welmann)
  • Entsammeln: Puppen, die keinen Bezug zu Storm haben (Entsammeln durch Umfunktionierung in Objekte der MuseumspĂ€dagogik („Vernutzung durch Gebrauch“), in AusnahmefĂ€llen, die mit dem Verein als EigentĂŒmer abgesprochen werden mĂŒssen, durch Weitergabe an andere Museen und Kulturinstitutionen)

Gruppe 5: Heinrich Heine in Heiligenstadt
Einstufung:
Wichtig, ohne jedoch das Profil des Museums zu schÀrfen.
Sammlungsstrategie: Die Sammlung ist weitgehend abgeschlossen.
                                    Nur in AusnahmefĂ€llen weitere ErgĂ€nzung.
Umfang: 242 BĂŒcher und 14 Objekte

  • Wissenschaftliche Fachliteratur, die Bezug zu Heiligenstadt hat (Monographien, Dissertationen, SammelbĂ€nde, Zeitschriften, Einzelpublikationen, Standardwerke)
  • Materielle Objekte jeglicher Art, die Bezug zu Heines Zeit in Heiligenstadt aufweisen
    (Dokumente, Briefe, BĂŒcher usw.)
  • freie kĂŒnstlerische Arbeiten zu Heines Leben und Werk

Das Sammlungskonzept ist nicht statisch, sondern soll in regelmĂ€ĂŸigem Turnus ĂŒberprĂŒft, aktualisiert und modifiziert werden. Dies erfolgt bei gegebenem Anlass oder spĂ€testens in AbstĂ€nden von 7 Jahren, beginnend mit Stand 04/2019, erneut zu ĂŒberprĂŒfen 04/2026. Neue Sammlungsgebiete, die sich aus der gesellschaftlichen Entwicklung, den Zielen des Museums und den Anforderungen an das Museum ergeben, können in das Sammlungskonzept aufgenommen werden.

Dokumentation und Sammlungspflege
Die Sammlungspflege obliegt der Museumsleitung. Teilbereiche der Sammlungspflege ĂŒbernimmt der Storm-Verein in Absprache mit der Museumsleitung. Restaurierungsmaßnahmen werden ausschließlich durch externe Restauratoren durchgefĂŒhrt. Das Sammlungsgut wird mit grĂ¶ĂŸter Sorgfalt behandelt; etwaige SchĂ€den sind unverzĂŒglich der Museumsleitung zu melden.

Eine lĂŒckenlose Dokumentation der NeueingĂ€nge ist gewĂ€hrleistet. Die ErgĂ€nzung bereits bestehender Objektdokumentationen wird ab August 2019 durchgefĂŒhrt. Die Inventarisierung der AltbestĂ€nde stellt das Literaturmuseum jedoch vor einige Herausforderungen. Alle Schenkungen und AnkĂ€ufe fĂŒr die Sammlung sind zwar auf Listen in BĂŒroordnern vermerkt, jedoch wurde erst ab MĂ€rz 2018 ein Inventarbuch gefĂŒhrt, wie es der Museumsverband ThĂŒringen, der DMB sowie ICOM empfehlen.

RĂŒckwirkend mĂŒssen die AltbestĂ€nde nun in das Inventarbuch ĂŒberfĂŒhrt werden. Dazu muss zum Teil auch eine neue Registratur erstellt werden. Um möglichst viele weitere Informationen ĂŒber diese Objekte gewinnen zu können, werden noch im Jahr 2019 RĂŒcksprachen mit den ehemaligen Museumsleiterinnen Frau Antonia GĂŒnther und Frau Dr. Regina Fasold gefĂŒhrt. Die Digitalisierung der SammlungsbestĂ€nde wird in Zusammenarbeit mit dem Museumsverband ThĂŒringen ab 2020 fortgesetzt. Einige Digitalisate liegen bereits vor, insbesondere aus Gruppe 2: Auf www.museen.thueringen.de/literaturmuseum sind derzeit bereits 81 Objekte (Zeichnungen und GemĂ€lde) digitalisiert. Noch im Jahr 2019 werden die drei kleinsten Gruppen 3,4 und 5 gesichtet und die Inventarisierungsinformationen ggf. ergĂ€nzt, wo notwendig. Der Grad der Inventarisierung der Gruppen 1 und 2 wird ab 2020 ĂŒberprĂŒft und soll bis 2022 in das Inventarbuch ergĂ€nzt werden.

Der Leiter des Literaturmuseums „Theodor Storm“
und der Theodor-Storm-Verein Heilbad Heiligenstadt

Heiligenstadt, 03.04.2019

Dr. Gideon Haut
Museumsleiter

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Unser Sammlungskonzept können Sie auch als PDF herunterladen

Monika Potrykus
Vorsitzende des Storm-Vereins

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