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Rückblick:  2008 ::: 2009 ::: 2010 ::: 2011 ::: 2012 ::: 2013 ::: 2014 ::: 2015 ::: 2016 ::: 2017 ::: 2018 ::: 2019

 

Literaturmuseum „Theodor Storm“ in Heilbad Heiligenstadt
Jahresprogramm 2011
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Sonntag, 23. 1.
11.00 Uhr

Ausstellungseröffnung
Mathias Roloff (Berlin): „Zwischen Damm & Deich“.
Kaltnadelradierungen zu: Theodor Storm „Der Schimmelreiter“ (1888) und
Gerhart Hauptmann „Bahnwärter Thiel“ (1888)


 

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Dienstag, 8. 2.
16.00 Uhr

Um 16.00 Uhr zum Tee bei Theodor Storm
In gemütlicher nachmittäglicher Runde wird im Literaturmuseum vorgelesen und Tee getrunken – wie einst bei Storms in Husum und Heiligenstadt.

Zu Gast ist Christine Bose (Heiligenstadt)


 

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Donnerstag, 17. 2.
15.00 Uhr

Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels
Kreisausscheid
Der seit 1959 jährlich durchgeführte Wettbewerb zählt zu den größten Schülerwettbewerben deutschlandweit und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Multhauf und der Bergschule St. Elisabeth, Gymnasium, in Heiligenstadt.


 

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Mittwoch, 23. 2.
19.30 Uhr

Buchvorstellung und Lesung
Kerstin Decker liest aus ihrer Biographie: „Lou Andreas-Salomé.
Der bittersüße Funke Ich“. Ullstein Buchverlage GmbH Berlin.
Wer war diese Frau, die Rilkes frühe Dichtung in den Papierkorb beförderte, mit Nietzsche über Philosophie und mit Freud über Psychoanalyse diskutierte – von ihnen allen als ebenbürtig anerkannt? Zum 150. Geburtstag Lou Andreas-Salomés (1861–1937) wirft Kerstin Decker einen neuen Blick auf diese hochintelligente und charakterstarke Frau, deren Wiederentdeckung sich lohnt.


 

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Mittwoch, 9. 3.
19.30 Uhr

Musikalisch-literarisches Programm (Altes Rathaus)
Oliver Steller singt und sprich Gotthold Ephraim Lessing
„Alles oder Nichts“. Gedichte. Briefe. Leben.
Mit Bernd Winterschladen (Saxophon) und Dietmar Fuhr (Kontrabass)
Gemeinschaftsveranstaltung mit der Stadtbibliothek Heiligenstadt


 

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Dienstag, 29. 3.
16.00 Uhr

Um 16.00 Uhr zum Tee bei Theodor Storm
In gemütlicher nachmittäglicher Runde wird im Literaturmuseum vorgelesen und Tee getrunken – wie einst bei Storms in Husum und Heiligenstadt.

Zu Gast ist Andrea Stenzel (Göttingen)


 

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Sonntag, 3. 4.
11.00 Uhr

Ausstellungseröffnung
„Frau Holle. Von der mythologischen Gestalt zur Sagen- und Märchenfigur“.
Ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Brüder Grimm-Museum Kassel


 

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Mittwoch, 13. 4.
19.30 Uhr

Buchvorstellung und Lesung
Dr. Cornelia Hobohm liest aus ihrer Biographie: „Bestsellerautorin Marlitt.
Meine Geisteskinder“. Sutton-Verlag Erfurt.
E. Marlitt (1825–1887) war ab 1866 die Erfolgsschriftstellerin der „Gartenlaube“, und ihre Romane wie „Goldelse“ und „Reichsgräfin Gisela“ gelten als Inbegriff von Trivialliteratur. Cornelia Hobohm legt mit ihrem Buch über die ungewöhnliche literarische Karriere der als Eugenie John in Arnstadt geborenen Kaufmannstochter die Ergebnisse ihrer langjährigen Beschäftigung mit E. Marlitt vor.


 

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Vom 10. bis 12. Mai

Anlässlich des Internationalen Museumstages
Märchenwoche für Kinder im Literaturmuseum

  • 10. Mai, Dienstag, 15.00 Uhr: Märchen-Lesung im Literaturmuseum
  • 11. Mai, Mittwoch, 14.30 Uhr: Figurenbasteln mit der Pädagogin und Puppenspielerin Susanne Baumgartner (Seeburg)
  • 12. Mai, Donnerstag, 15.00 Uhr: Das Puppentheater Sterntaler und Rosemarie Lampe (Leipzig) mit der Aufführung „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“


 

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Samstag, 4. 6.
 

Rosenfest

14.00 Uhr: Vortrag
Christa Hasselhorst (Potsdam), Autorin des Buches „Meister der Gartenkunst. Die großen Gärten Europas und ihre Schöpfer“, spricht über die Ära Peter Joseph Lennés (1789–1866) in Potsdam zur Storm-Zeit.

17.00 Uhr: Konzert
Duo >con emozione<  aus Weimar, Liane Fietzke (Gesang), Norbert Fietzke (Klavier): „Wißt ihr, wo ich gerne weil…?“
Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Lions-Club Worbis-Heiligenstadt.


 

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1. bis 3. Juli

Stormtage in Heiligenstadt

Festliche Eröffnung
1. Juli, 19.30 Uhr, Gemeindehaus der evangelischen Pfarrgemeinde Heiligenstadt
Jochen Missfeldt (Oeversee) liest aus seiner Storm-Biographie das Heiligenstadt-Kapitel (geplantes Erscheinen des Buches 2011).

Es musizieren:
Claus Kühnl (Steinbach/Ts.), Klavier; Mathias Hummel (Würzburg), Bariton:
Zehn Stormlieder in der Vertonung von Bertold Hummel (1925–2002)

Ausstellungseröffnung
2. Juli, 11.00 Uhr, Literaturmuseum
Siri Pasina (Husum): „Deutsche Klassiker in Bildern. Gemälde und Zeichnungen zu Goethe, Heine, Theodor Storm und Thomas Mann“.

Vortrag
2. Juli, 14.30 Uhr, Literaturmuseum
Dr. Aiko Onken (Berlin)
(das Vortragsthema wird noch bekannt gegeben)

Konzert
2. Juli, 19.30 Uhr, Rosengarten am Literaturmuseum (bei schlechtem Wetter in der Laurentiuskapelle des Landratsamtes)
Es musiziert das Gitarrenorchester der Musikschule Nordhausen „La Speranza“ unter der Leitung von Daniela Heise (Nordhausen)

Vortrag
3. Juli, 10.00 Uhr, Literaturmuseum
Prof. Dr. Youn-Ock Kim (Seoul): Storms literarische Welt aus koreanischer Sicht

Ausflug auf den Iberg
Start am Literaturmuseum um 11.30 Uhr


 

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Sonntag, 11.9.
ab 14.30

Tag des offenen Denkmals
Anlässlich des Tages des offenen Denkmals und des Stadtfestes öffnet der
Theodor-Storm-Verein das „Mainzer Haus“ mit dem Literaturmuseum „Theodor Storm“ und lädt im Rosengarten zu Kaffee und Kuchen ein.


 

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Sonntag, 25.9.
11.00 Uhr

Ausstellungseröffnung
„Günter Machemehl (1911–1970), ein vergessener Expressionist“
Aquarelle. Bilder in Mischtechnik. Zeichnungen.
Einführung: Erwin Jenett, Oldenburg

Der 1911 in Schlawe in Pommern geborene Günter Machemehl ist den Spätexpressionisten zuzuordnen. Zu seinen bevorzugten Sujets gehören Landschaften, Selbstporträts und Stillleben von intensiver Farbigkeit. Außer Aquarellen und Bildern in Mischtechnik finden sich in seinem Oeuvre zahlreiche Skizzen, Vorstudien und Entwürfe, aber auch reizvolle Kleinkunst wie Illustrationen auf Briefen und Postkarten sowie mit Aquarellen gestaltete Buchumschläge. Günter Machemehl verband eine lebenslange Freundschaft mit dem Schriftsteller Hermann Hesse (1877–1962), mit dem er in regem Briefaustausch stand, sowie mit dem „Brücke“-Maler Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976). Im Haus von Günter und Anne Liese Machemehl in Sierksdorf an der Ostssee verbrachte Schmidt-Rottluff ab 1954 seine Sommeraufenthalte.


 

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Dienstag, 25.10.
16.00 Uhr

Um 16 Uhr zum Tee bei Theodor Storm!
„Lebe der Liebe und liebe das Leben“.
Aus dem (Liebes-)Briefwechsel von Sophie Mereau (1770–1806) und
Clemens Brentano (1778–1842), lesen Carmen Barann und Petra Pape, Göttingen.

Eintritt für Nichtmitglieder: 2, - €


 

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Mittwoch, 2.11
19.30 Uhr

Biographisches Portrait und Lesung
York-Egbert König, Eschwege, und Kristin Doeppner, Göttingen, lesen aus unveröffentlichten Texten von Lisa Heise (1893–1969)

Als Empfängerin von Rilkes „Briefen an eine junge Frau“ ist Lisa Heise heute nur noch einem engen Kreis von Rilke-Liebhabern bekannt, obwohl sie mit der Veröffentlichung ihrer Briefe an Rilke 1934 für eine kleine literarische Sensation gesorgt hatte. Nun erlauben bislang unbekannte autobiographisch geprägte Erzählungen aus ihrem Nachlass erstmals Einblick in das ungewöhnliche Leben dieser klugen und sensiblen Frau. Im Mittelpunkt sollen ihre in Thüringen verbrachten Jahre während der Weimarer und NS-Zeit stehen.


 

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Mittwoch, 16.11
19.00 Uhr

Podiumsdiskussion
„Die mächtige Frau in Märchen und Mythos – Motive bei Holle, Baba Yaga und Regentrude“.

TeilnehmerInnen:
Hildegard von Campe, Lehrerin für Deutsch und Kunst, Märchenforscherin und -pädagogin, Bad Karlshafen; Dr. Karl Kollmann, Historiker, Leiter des Stadtarchivs Eschwege; Dagmar Margotsdotter-Fricke, Sozialpädagogin, Matriarchats- und Märchenforscherin, Wedel bei Hamburg; Annette Rath-Beckmann, Historikerin, Matriarchatsforscherin und Schamanin, Friedland.
 –  initiiert und organisiert von der Frauenbildungs- und Begegnungsstätte im Rahmen einer Veranstaltungsreihe „20 Jahre ko-ra-le e.V.“ – 


 

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Mittwoch, 23.11
19.30 Uhr

Ein Kleist-Abend mit Cora Chilcott.
 Anlässlich des 200. Todestages von Heinrich von Kleist (1777–1811) am 21. November 2011 gibt die Berliner Schauspielerin Cora Chilcott einen Solo-Abend mit Auszügen aus Briefen, Schriften und Dramen dieses genialen deutschen Dramatikers und Novellisten.

Eintritt: 10, - €
Für Vereinsmitglieder 8, - €


 

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Dienstag, 6.12
16.00 Uhr

Um 16 Uhr zum Tee bei Theodor Storm!
Aus Thomas Manns Roman „Die Buddenbrooks“ liest Dr. Regina Fasold aus dem 8. Buch das 8. Kapitel: ‚Weihnachten im Hause Buddenbrook’.

Eintritt für Nichtmitglieder: 2, - €


 

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Mittwoch, 7.12.
19.30 Uhr

Buchvorstellung
Prof . Dr. Dr. h. c. Heinrich Detering stellt sein jüngstes Storm-Buch vor: „Kindheitsspuren. Theodor Storm und das Ende der Romantik“

Boyens Buchverlag GmbH & Co. KG 2011
Kein anderer Dichter des Poetischen Realismus hat sich so intensiv mit dem Erbe der Romantik beschäftigt wie Theodor Storm. Lebenslang hat er die Spannung zwischen ihren Sehnsuchtsbildern und den Desillusionierungen des Realismus immer von Neuem auszutragen versucht.
Das geschieht vor allem in den vielfältigen Verwandlungen einer zentralen romantischen Idee: der Verklärung des Kindes zum Ideal eines reinen, unschuldigen und ursprünglich paradiesischen Daseins. „Wo Kinder sind, da ist goldenes Zeitalter“, hatte Novalis 1798 verkündet. „Die Spur von meinen Kinderfüßen sucht’ ich“, heißt es in einem von Storms programmatischen Gedichten, „Doch konnt’  ich sie nicht finden.“ Immer wieder kann man in Storms Werk diesem Leitbild begegnen, in dem sich die epochalen Verwerfungen zwischen Romantik und Realismus mit sehr persönlichen Phantasien, Ängsten und Obsessionen berühren. Von Beginn an begibt sich das Werk dieses großen Realisten auf die romantische Suche nach der verlorenen Kindheit. Seinen Wegen und Irrwegen geht Heinrich Deterings Buch nach.

Heinrich Detering ist Professor für Neuere deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Göttingen und Präsident der Theodor-Storm-Gesellschaft.


 

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Mittwoch, 14.12.
19.00 Uhr

Weihnachtsfeier des Theodor-Storm Vereins Heilbad Heiligenstadt

 

 

 

 

 

 

(Änderungen werden in der Tagespresse  bekannt gegeben)

 

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