Theodor Storm in jungen Jahren

layout00b_02

obenneu_03

layout00oben1_04mithiglogoohnerand_04

mithiglogoohnerand_05

layout00b_04

sub2psd_09

Veranstaltungsprogramm im Literaturmuseum „Theodor Storm“
Januar bis Juli 2016
strich 

13. Januar, Mi.
19:30 Uhr

Ausstellungseröffnung

Malerei vom Meer

mit Arbeiten von Käthe Charlotte Sablotzki-Weise

Einführung: Dr. Harro Bebert, Göttingen

Musik: Flötentrio der Eichsfelder Musikschule


Im Verlauf ihrer künstlerischen Entwicklung hat sich die in Obernfeld lebende Malerin mit unterschiedlichen Stilrichtungen und Gestaltungsformen auseinandergesetzt. Der Entstehungsweg der Arbeiten führte von der reinen Figuration zur Abstraktion, zur Vereinfachung der Bildelemente und zur Selbstwirksamkeit der Farben und Formen. Neben der Malerei mit Pinsel, Spachtel und Messer steht verlaufene, verdünnte Farbe oftmals auf stark strukturiertem Untergrund, aber auch sfumato erscheinende Übergänge bestimmen das Erscheinungsbild der Arbeiten.
Käthe Charlotte Sablotzki-Weise hat dadurch ihren eigenen, erkennbaren Stil geschaffen.


Die Entwicklung der Künstlerin wurde seit 1993 geprägt durch den Besuch verschiedener
Art-Colleges, Akademien und Intensiv-Malseminare (u.a. Meisterschülerin bei
Prof. A. Khan-Leonhard und Prof. Rolf Thiele); Studium der Kunstgeschichte und Malerei an der Universität Göttingen; u.a. Mitglied der Künstlergruppe Kreis 34, des Kunstvereins Göttingen; zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen.


Ausstellungsdauer: bis 19. 3. 2016


 

strich 

 

27. Januar, Mi.
19.30 Uhr

Buchvorstellung

Prof. Dr. Gerd Eversberg, Münster

„Mein Gott, wo laufen sie denn?“ Oder: Muss man Storms „Schimmelreiter“ auch noch kommentieren?
 

Gerd Eversberg, der ehemalige Direktor des Theodor-Storm-Zentrums in Husum hat eine kommentierte Leseausgabe von Storms Meisternovelle herausgegeben. In dem umfangreichen Band werden die von Storm vorgestellten Regionen Nordfrieslands und die von ihm beschriebenen historischen Ereignisse Schritt für Schritt erläutert. Über seine Recherchen, die gut ein Jahrzehnt gedauert haben, berichtet der Herausgeber.


 

strich 

 

16. Februar, Di.
16.00 Uhr

Um 16 Uhr zum Tee bei Theodor Storm

Ines Hommann, Dresden

Sagenhaftes aus der Lausitz

Die Lausitz weist mit ihren sanften Hügeln, dunklen Wäldern und geheimnisvollen Sumpf- und Moorgebieten eine einzigartige Landschaftsvielfalt auf, wie man sie im mitteleuropäischen Raum nur selten findet. Mit der großen Völkerwanderung siedelten sich im sechsten Jahrhundert Sorben in der Lausitz an. Die romantische Gegend beflügelte die Fantasie der Menschen; so manche Fabelwesen und Naturgeister haben ihren Ursprung in den alten Geschichten der Sorben.
Hier begegnen uns Schlangenkönig und Mittagsfrau, Irrlicht, Plon und viele andere Sagengestalten. Die Geschichten, die man über sie erzählt, stecken voller Geheimnisse und Rätsel.
Die zauberhaften Erzählungen sind mit Musik sorbischer und slawischer Komponisten feinsinnig verwoben.
 

Eintritt: 3, - €; für Vereinsmitglieder: 2, - €


 

strich 

 

24. Februar, Mi.
19.30 Uhr

Vortrag

Dr. Debora Helmer, Göttingen

„Das Schauspiel ist nicht mehr und nicht weniger als ein Salat von großen Worten.“
Oder:

Von der peinlichen Pflicht, die Wahrheit zu sagen. Theodor Fontane als Theaterkritiker
 

In seinen Theaterkritiken, die Fontane in den Jahren 1870–1889 für die Vossische Zeitung
schrieb, besprach er nicht nur zahlreiche Aufführungen des Königlichen Schauspielhauses Berlin, sondern setzte sich auch intensiv mit dem „Rezensententhum“ und seinen Schwierigkeiten auseinander. Im Vortrag soll der bislang eher unbekannte, zwischen scharfzüngiger Kritik und Rechtfertigungsdrang wechselnde Theaterkritiker Fontane vorgestellt werden, dessen Texte auch durch Humor, Witz und Freude am bildhaften Vergleich geprägt sind. So ist bei diesem Thema kaum zu befürchten, was Fontane über eine Aufführung von Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“ schrieb: „Der ganze Abend litt an einer gewissen Fläue“.

Debora Helmer ist die Editorin der Theaterkritiken im Rahmen der Neuausgabe der
Großen Brandenburger Ausgabe der Werke Theodor Fontanes an der Fontane-Arbeitsstelle der Universität Göttingen.


 

strich 

 

2. März, Mi.
19.30 Uhr

Liederabend

Im Versammlungssaal der ev. St. Martins-Gemeinde Heilbad Heiligenstadt

Anna Kunze, Mezzosopran,   Estela Bernat, Klavier

 LA VIDA, EL AMOR Y TRA LA LA …

Wem kommt es spanisch vor? Dem deutschen Lied!

Ein romantischer Liederabend mit spanischem Temperament in Werken von Fernando Obradors, Enrique Granados, Xavier Montsalvatge, Johannes Brahms, Franz Schubert und Hugo Wolf
 

Eintritt: 10, - €; für Vereinsmitglieder: 8, - €


 

strich 

 

8. März, Di.
16.00 Uhr

Teenachmittag zum Frauentag

Carmen Barann, Göttingen

„Zum Abschied leuchtet die Hutschachtel“. Eine literarische Rügen-Reise mit Elizabeth von Arnim im Sommer 1901

Auf einer Kutschfahrt über Rügen im Sommer 1901 schwelgt Elizabeth von Arnim nicht nur von den Schönheiten der Natur, sie erlebt auch allerlei kuriose Abenteuer angesichts des beginnenden Massentourismus. Nur von ihrer Zofe und einem Kutscher begleitet erregt sie hie und da aber auch Argwohn als quasi „Alleinreisende“.

Elizabeth von Arnim wurde 1866 in Australien geboren, heiratete den preußischen Baron von Arnim und lebte einige Jahre auf dem pommerschen Gut Nassenheide. Sie starb 1941 in den USA. Bei mehreren Aufenthalten mit ihrer Familie auf Rügen recherchierte sie für den 1904 erschienenen Reiseroman „Elizabeth auf Rügen“, in dem sie humorvoll, lebendig und autobiographisch angehaucht von ihren Erlebnissen schreibt. Sie entwirft ein prächtiges Bild der „Perle der Ostsee“, was auch heute noch zu Erkundungen der Insel anregen kann.
 

Eintritt: 3, - €; für Vereinsmitglieder: 2, - €


 

strich 

 

6. April, Mi.
19.30 Uhr

Ausstellungseröffnung

Keramik von Karl Fulle


Die Grundlage von Karl Fulles künstlerischer Keramik ist die souveräne Beherrschung des Töpferhandwerks. Durch seine handwerkliche Perfektion vermag er mit auf der Scheibe gedrehten Tonformen spielerisch gestaltend umzugehen, die ursprünglich heilen Rotationsformen zu verformen, aufzubrechen bzw. zu zerreißen, um daraus Neues erwachsen zu lassen. Aus dem so beschriebenen Prozess entstehen figürliche Arbeiten ebenso wie Wellen, - Muschel-, Frucht- und Blütenformen. Gern überträgt er das Spielerische auch auf Gebrauchsformen wie Kannen und Tassen, die dann auf Füßen daherkommen und ein skurriles Eigenleben führen.


Karl Fulle, geboren 1950 in Steinbach (Eichsfeld), absolvierte eine Töpferlehre in Friedrichroda, studierte 1971 – 1977 an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein Halle (Saale) u.a. bei Gertraud Möhwald und Prof. Martin Wetzel; Diplom 1977. Von 1979 – 1992 Werkstattgemeinschaft mit Sigrid Artes und Ursula Zänker in Neuruppin; ab 1980 Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR; seit 1990 Mitglied im Verband „Kunst und Form“ e.V.; seit 1993 eigenes Atelier in Rheinsberg (Brandenburg); 2004 – 2006 Gastprofessur an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle (Saale); zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen.
 

Ausstellungsdauer: bis 19. Juni 2016


 

strich 

 

19. April, Di.
16.00 Uhr

Um 16 Uhr zum Tee bei Theodor Storm

Iwa Antonow, Jena

„In mäandernden Zweigen“ –  Lyrik und Musik

Iwa Antonow, diplomierte Biologin und wissenschaftlich auf dem Gebiet der Experimentellen Neurologie am Universitätsklinikum Jena tätig, debütierte als Lyrikerin mit dem 2015 im
Wartburg Verlag Weimar erschienenen Band „In mäandernden Zweigen“: „Leise und doch wortmächtig begegnen uns diese Gedichte. Sie zaubern Bilder und Stimmungen, werden zum Aufschrei, zur zarten Begegnung. Liebeslyrik und die Zwiesprache mit der Natur, in der wir leben, sind zwei der wichtigen Themen.“


Eintritt: 3, - €; für Vereinsmitglieder: 2, - €


 

strich 

 

7. Mai, Sa.
 

Exkursion des Theodor Storm-Vereins

Ausflug in das Novalis-Museum Schloss Oberwiederstedt und in Luthers Geburtshaus in Eisleben
(Anmeldung bis 1. März 2016 im Literaturmuseum)


 

strich 

 

22. Mai, So.
ab 14.00 Uhr

Internationaler Museumstag

Museen in der Kulturlandschaft

16.00 Uhr
Arne Hirsemann, Heiligenstadt/Leipzig

Der Heiligenstädter Stadtschreiber stellt seinen neuen Roman vor.


 

strich 

 

4. Juni, Sa.
ab 14.00 Uhr

  Rosenfest im Garten am Literaturmuseum  


14.00 – 15.30 Uhr
Ilka Sieler, Leipzig

„Geschnürt und geputzt …“. Ein Streifzug durch die Damenmode der Storm-Zeit

Ilka Sieler, Kostümschneiderin aus Leipzig, hat sich der Reproduktion historischer Kleidung aus dem 18. und 19. Jahrhundert verschrieben und legt dabei größten Wert auf authentische Materialien, Schnitte und Verarbeitungstechniken. Beim Tausch eines Alltagskleides gegen ein formelleres werden anhand der ab- und angelegten Teile Besonderheiten und Funktionen der damaligen Kleidung gezeigt und verdeutlicht, wie sehr sie sich von der heutigen unterscheidet. Zudem zeigt Frau Sieler an mitgebrachten Replikaten von originalen Kleidern den großen Sprung, den die Mode in der Zeit zwischen der Französischen Revolution bis etwa zur Storm-Zeit gemacht hat.



15.30–16.45 Uhr: Kaffeetrinken im Rosengarten
Die Frauen des Theodor-Storm-Vereins überraschen die Gäste mit selbstgebackenem Kuchen.
 



17.00 Uhr
Ines Hommann, Dresden

„Rose, deiner Blätter Prangen hat mit sehnlichem Verlagen,
  durch die Aug‘ mein Hertz erfüllt“


Literarische Kostbarkeiten um die „Königin der Blumen“, die Augen zum Strahlen bringen und Herzen erwärmen. Umrahmt werden die zauberhaften Erzählungen unterschiedlicher Literaturepochen von Musik für Cello.


 

strich 

 

16. Juni, Do.
19.30 Uhr

Vortrag

Altes Rathaus

Karl Albert Heidenblut, Heiligenstadt

Das Mainzer Haus 1436 – 2006, Bauwerk und Geschichte

Eine Gemeinschaftsveranstaltung von Heiligenstädter Geschichts- und Museumsverein und Theodor-Storm-Verein Heilbad  Heiligenstadt.


 

strich 

 

 


1. – 3. Juli 2016 Stormtage in Heiligenstadt


 

1. bis 3. Juli 2016

„Stormtage in Heiligenstadt“  –  in der Herrnmühle in Heiligenstadt

„In einem kühlen Grunde / Da geht ein Mühlenrad…“ Zum Mühlenmotiv in der Dichtung des 19. Jahrhunderts

Vorträge (Freitag und Samstag)
 

  • Prof. Dr. Irmgard Roebling, Osnabrück: u. a. zu Wilhelm Raabe „Pfisters Mühle“
  • Dr. Maria-Verena Leistner, Leipzig: zu Wilhelm Müller „Die schöne Müllerin“
  • Prof. Dr. Bernd Leistner, Leipzig: zu Joseph von Eichendorff „In einem kühlen Grunde“
  • Prof. Dr. Barbara Potthast, Stuttgart: zu Eduard Mörike „Der Feuerreiter“
  • Prof. Dr. Gerd Eversberg, Münster: zu Theodor Storm „Veronica“
     

Ausstellung

Die schönsten Plakate aus zwanzig Jahren Ausstellungstätigkeit des
Literaturmuseums in Heilbad Heiligenstadt

Ausstellungsdauer: bis 18. September 2016


Samstag, 2. Juli 2015, 19. 30 Uhr
Versammlungssaal der St. Martins-Gemeinde , Friedensplatz

Liederabend
Franz Schubert: „Die schöne Müllerin“ mit Matthias Winckhler, Bariton, Tobias Krampen, Klavier


Sonntag, 3. Juli 2015, 10.00 Uhr
Ausflug nach Ebergötzen in die Wilhelm Busch-Mühle mit anschließendem Brunch im Brotmuseum (für die Exkursion ist eine vorherige Anmeldung nötig.)
 

 

 


 

strich 

 

 

 

 

 

 

(Änderungen werden in der Tagespresse  bekannt gegeben)

layout00b_13